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CookUOS am Nikolaustag

Am 6.12. erfuhren die Teilnehmer, wie es aussehen kann, wenn das Leitziel „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in die Praxis umgesetzt wird. Ein Beispiel hierfür ist die BBS- Pottgraben, die sich selbst zum kleinen Kreis der Fairtrade- Schulen zählen darf. (http://www.bbs-pottgraben.de) Doch trotz aller Bemühungen, Energie und Herzblut, die in ein solches Projekt gesteckt werden, ist nicht immer ein Happy End möglich. Denn das inzwischen eingestellte Projekt „Kartoffelspuren“ (http://www.bne-portal.de/bne-datensaetze-import/sonstige/seiten-mit-k/kartoffelspuren-von-peru-nach-osnabrueck/) zeigte, wie schwer es sein kann, ein Projekt am Leben zu erhalten, egal wie sinnvoll es auch sein mag. Doch ist das längst kein Grund, aufzugeben oder frustriert zu sein. Denn selbst jede Erfahrung ist nunmal eine wertvolle Erfahrung für das Leben. Sie nicht gemacht zu haben, kann ein herber Verlust sein. Je mehr Projekte dieser Art es geben wird, desto mehr wird der Gedanke von Nachhaltigkeit in die Welt getragen. Jedes Projekt, aktiv wie beendet, hat eine Spur im Sand hinterlassen. Es ist unser aller Job, dass diese Spuren nicht durch starken Wellengang untergehen, sondern in unseren Spuren weiterleben.

Im Anschluss wurde in gewohnter Manier gekocht, wobei dieses Mal fast eine weihnachtliche Stimmung aufkam. Anlässlich zum Nikolaus wurde ein Reh zubereitet, der Tisch war in bester Adventsmanier gedeckt und einem leckeren Nikolausschmaus stand somit nichts mehr im Weg.

Abschließend ist festzuhalten, dass es ein schöner Jahresabschluss war, der die Weihnachtsatmosphäre perfekt eingefangen und Freude auf das kommende Jahr gemacht hat.

 

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Der 4. Tag – 22.11.2014

Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Saisonalität, ökologisches Bewusstsein. All das sind wichtige und wahre Themen. Und sich mit ihnen zu befassen, ist eines der Ziele von CookUOS. Und dennoch bleibt eine Frage offen: Wie ist es möglich, der nächsten Generation das Bewusstsein zu vermitteln, dass dringend benötigt wird, um den Problemen unserer Zeit zu begegnen? Fischfang, Umweltzerstörung etc. sind Probleme, die nicht an einem Tag gelöst werden können. Und sie können wie eine gigantische, undurchdringliche Barrikade wirken.

Mit dieser Frage beschäftigten sich die Studenten beim vierten Treffen von CookUOS. Dabei ist das Fazit des Tages keinesfalls ausschließlich positiv ausgefallen: Denn ein neues Bewusstsein für Nachhaltigkeit in den Alltag der Menschen zu intergrieren, ist ein langwieriger Prozess. Erst recht die Integration in unser Schulsystem. Ein Prozess, der mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte dauern kann. Motivation sieht anders aus.

Und doch ist in der Dunkelheit auch ein Hoffnungsschimmer. Und das bist DU. Und ich. Die Teilnehmer, die Veranstalter sowie die künftige Generation der Lehrenden. Wir alle tragen ein kleines Licht der Hoffnung in uns. Und mag die Aufgabe noch so schwer wirken. Wenn jeder einen kleinen Teil dazu beiträgt und sich nicht unterkriegen lässt, so wird sich der Gedanke verbreiten und irgendwann zu einer großen Flamme, die etwas bewirken kann.

Das ist ein hoffnungsvoller Gedanke und ich hoffe, dass wir, die zukünftigen Multiplikatoren, in einigen Jahren sagen können, einen wichtigen Teil für ein neues, ökologisches und nachhaltiges Bewusstsein beigetragen zu haben.

 

 

 

Durchgang Nr. 2

Und bereits eine Woche später am 25.10.2014  trafen sich zahlreiche Studenten erneut , um sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Dieses Mal stand das Mensakonzept des Ibbenbürener Berufskollegs auf dem Plan, einer der besten Bio-Mensen Deutschlands.  Anhand eines beispielhaften Speiseplans wurde den Studenten aufgezeigt, was es heißt, eine nachhaltige, inklusive und transparente Bio- Mensa zu führen. Interessierte können sich unter http://www.bk-ibb.de/de/mensa/speiseplan einen Überblick über das Angebot machen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann an den praktischen Teil: Frische Zutaten vom Bio-Markt, zahlreiche, originelle Rezepte und nur wenige Stunden später konnten gegen 16.00 Uhr verschiedenste Gerichte in besagtem Berufskolleg ausprobiert werden.

Nach anschließendem Aufräumen und einem unfangreichen Feedback bleibt folgender Eindruck ganz klar hängen:

Die Grundidee, was Nachhaltigkeit in Bezug auf Kochen bedeutet, setzt sich langsam bei den Studenten durch. Und so bildet sich allmählich eine Gruppe, die zwar vielleicht noch nicht ganz sicher ist, was sie von Agavendicksaft anstelle von Zucker etc. halten soll, wohl aber erkannt hat, dass Pommes Frites oder Fast-Food-Gerichte keine Vormachtsstellung in einer schmackhaften Kochsession haben müssen.

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