Archiv für den Monat: Januar 2015

Ernährung der Zukunft: Heuschrecken zum Frühstück – Wirtschaft – Tagesspiegel Mobil

Ernährung der Zukunft: Heuschrecken zum Frühstück10.01.2015 12:54 Uhrvon Maria FiedlerDie Weltbevölkerung wächst und Fleisch wird zum Luxusgut. Unsere Ernährung wird sich in den kommenden Jahrzehnten verändern – deshalb könnten bald Insekten, Algen und sogar Laborfleisch auf unseren Tellern landen. Proteinsnacks aus Heuschrecken-Mehl stehen neben Müsli-Riegeln mit Schokoüberzug. Chips aus Seetang neben Kartoffelchips. Und im Kühlregal machen Würstchen aus Insekten den Wienern Konkurrenz. Glaubt man Wissenschaftlern und Trendforschern, könnte das in einigen Jahren im Supermarkt Realität sein. Sicher ist, dass sich unsere Nahrung verändern wird. Das hat nicht nur etwas mit neuen Trends und sich verändernden Essgewohnheiten zu tun. Eine UN-Studie aus dem Jahr 2013 prognostiziert, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf 9,6 Milliarden Menschen anwachsen wird.

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Zum Semesterabschluss freuen wir uns auch dieses Jahr wieder auf die 3. Wissenschaftliche Koch-Show »Thomas & Thomas – Wissenschaft schmackhaft gemacht«. Auf spannende und unterhaltsame Art werden Thomas Vilgis und Thomas Ellrott das Thema Kochen, Essen und Kultur – diesesmal am roten Faden von Geschmack und Aroma betrachten.Eine der zentralen Fragestellungen wird sein: Welchen Stellenwert – gerade im Bezug auf Bildung für Nachhaltige Entwicklung – hat eine neue Ernährungs- und Zubereitungskultur für die Gesellschaft von heute und morgen?Ebenso soll die Frage erörtert werden, welche grundlegenden Geschmacksrichtungen oder Aromen über alle Kulturen beobachtet werden können und welches Grundprinzipien als Ursache aus anthropologischer Sicht diskutiert werden können. Prof. Dr. rer. nat. Thomas VilgisJahrgang 1955, forscht als Arbeitsgruppenleiter am Max- Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz auf dem Gebiet der weichen Materie u.a. über die physikalischen Aspekte des Essens – inklusive Zutaten und Zubereitung. Er lehrt außerdem als Professor für Theoretische Physik an der Universität Mainz. Er ist Autor und Herausgeber einer Vielzahl von prämierten Büchern zum Thema Kochen.

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Hochschulperle

Wahl zur Hochschulperle des Jahres 2014

Geben Sie für CookUOS Ihre Stimme ab! Das Online-Voting läuft noch bis zum 26. Januar 2015, 11.00 Uhr. Zur Wahl stehen die zwölf Hochschulperlen des Monats 2014.

Das Reglement: Jeder Internetnutzer ist stimmberechtigt. Pro Nutzer darf alle 24 Stunden eine Stimme abgegeben werden.
Der Stifterverband behält sich vor, bei Manipulationsversuchen etwa durch automatisierte Stimmabgabe die betreffenden Stimmen und ggf. Kandidaten aus der Wertung zu nehmen. Mit der Stimmabgabe erklären sich die Votenden damit einverstanden, dass auf Ihrem Rechner ein Cookie hinterlegt und Ihre IP-Adresse gespeichert wird.
Über die Preisvergabe entscheidet der Stifterverband auf Basis des Online-Votings. Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf den Preis und auf das Preisgeld.

 

Hochschulperle.

 

 

“Wir sollten unseren Kindern nicht vorgaukeln, die Welt sei heil. Aber wir sollten in ihnen die Zuversicht wecken, dass die Welt nicht unheilbar ist.”

Johannes Rau

“Bei allem, was man tut, das Ende zu bedenken, das ist Nachhaltigkeit.”

Eric Schweitzer

„Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, dass alles beim alten bleibt.“

Paulo Coelho

“Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.”

Mark Twain

Der Nachhaltigkeitstag am 12.12.2014

CIMG5886 CIMG5891     Am 12.12.2014 war es wieder einmal soweit: Der Nachhaltigkeitstag stand an. Dieses Ereignis, das inzwischen zum dritten Mal stattfand, ist perfekt dafür geeignet, den Gedanken von Nachhaltigkeit in die Öffentlichkeit zu bringen. Interessante Voträge zahlreicher Vertreter der Branche informierten im Bohnenkamphaus in Osnabrück über verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit. So sprachen unter anderem Markus Taddicken von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BWG) und die Uelzener Berufsschullehrerin Brigitte Glandorf. Es wurde also an die Tradition der vorherigen Nachhaltigkeitstage angeknüpft.

Doch dieses Mal war Alles ein klein wenig anders: Denn kein einziger der Vorträge ging länger als sieben Minuten. Nur sieben Minuten? Wie kann das sein? Dahinter steckteine Votragstechnik aus Japan, die sich “Pecha Kucha” nennt. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie “Geplapper” und zeichnet sich dadurch aus, dass jeder Referent nur 20 Sekunden für jeweils maximal 20 Folien zur Verfügung hat. Vorträge werden so zu einzigartigen ERlebnis getreu dem Motto: In der Kürze liegt die Würze. Doch ist das Experiment geglückt?

Es war ein interessanter Effekt, den Referenten dabei zuzuhören, wie sie versuchten, ihre Informationen möglichst prägnant und verständlich in kurzer Zeit vorzustellen. Die zwischenzeitliche Hektik sorgte für eine gewisse Belustigung, die jedoch zu keiner Zeit die Präsenz der Inhalte überschattete.Somit war es eine gelungene Neuerung, die keinesfalls eine einmalige AKtion bleiben sollte. Und selbst wenn der ein oder andere Vortragende noch etwas wackelig auf den Beinen war bei dieser ungewöhnlichen Methode, so steht dieses Ereignis dennoch ganz im Fokus von CookUOS: Die Bereitschaft, etwas Neues auszuprobieren.

Ein besonderes Highlight des Tages war jedoch der Vortrag von Prof. Dr. Gerhard de Haan, Mitglied des Deutschen Nachhaltigkeitsrates und Vorsitzender des Nationalkomitees der deutschen UNESCO Kommission, der über die UN Dekade und Bildung für Nachhaltige Entwicklung sprach. Nicht minder interessant war die abschließende Podiumsdiskussion der verschiedenen Referenten, an der sich auch die Gäste beteiligen konnten.

Als PausenpCIMG5899rogramm diente eine Slideshow mit Postern des CookUOS- Projektes und als Abschluss diente ein kulinarischer Empfang, der nicht nur ein Augenschmaus war, sondern ebenso lecker schmeckte. Gerade hier ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, mit anderen Gästen oder sogar den Referenten selbst ins Gespräch zu kommen. Denn nur durch den gegenseitigen Austausch können Informationen in die Welt hinausgetragen und wertvolle Kontakte geknüft wCIMG5889erden.

Somit war der Nachhaltigkeitstag einmal mehr eine gelungene Aktion und macht Lust auf das nächste große Event.